Castelsardo Ferien

Castelsardo bietet den Touristen eine Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten, diversen Pianobars, Bierstuben und Diskotheken an, viele davon im Freien.


Ab der zweiten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts ging es in den Besitz der Aragoner über. Diese Stadt ist bekannt für die Produktion und den Verkauf aller nur erdenklichen sardischen Handwerksgüter und besonders für seine lokalen Produktionen: die berühmten Körbe aus geflochtenen pflanzlichen Fasern. Diese besondere Flechttechnik wird auch in der Fischerei benutzt, wie zum Beispiel für die Fischreusen, die aus olivefarbenen Binsen und Ruten hergestellt werden.
Castelsardo ist ein Zentrum der traditionellen Landwirtschaft und Fischerei; letzteres bezieht sich vor allem auf die Langusten, die mit den typischen Rezepten der ortsansässigen Fischer zum echten Gaumenschmaus werden.
Auf dem großen Altar in der Kathedrale kann der Besucher die berühmte "Madonna del Maestro di Castelsardo” bewundern, das Werk eines anonymen Malers, der etwa im 15. Jahrhundert gelebt hat. Die Madonna von Castelsardo zählt gewiss zu den schönsten Madonnenbildern in der Geschichte der sardischen Malerei.
Durchquert man die engen Gassen, trifft man hinter der kleinen „chiesetta del Purgatorio“ („Kapelle des Fegefeuers“) , auf die Kathedrale „Sant'Antonio Abate (XVII. Jahrhundert); auffallend ist der hohe Glockenturm und das wunderbare Panorama vom kleinen Kirchplatz aus auf das Meer. Das Innere besteht aus einem einzigen Schiff, ein gebürtiger spät-gotischer Bau aus dem sechzehnten Jahrhundert.
Im höher gelegenen Teil der Altstadt, direkt unterhalb der mittelalterlichen Burg, steht die schöne Kirche „Santa Maria“, ebenfalls im Mittelalter erbaut, aber später modifiziert.
Ihr Eingang liegt auf der rechten Seite, umschlossen von weiten Steinbögen aus Trachyd und Stein, wie man sie auf der Piazzetta findet. Im Inneren stehen schöne hölzerne Altäre, eine antike Statue des Heiligen San Francesco, eine kleine Kapelle mit gekreuzter Vorderseite und Säulenköpfen, in der das Kruzifix des schwarzen Christus aufbewahrt wird, es wird für des älteste der Insel gehalten.
Den Besuch beim „Elefantenfelsen“ darf man auf keinen Fall versäumen. Es ist ein Felsblock, der von seiner Form her einem niedergekauerten Dickhäuter mit Rüssel gleicht, dessen Gestalt sich der Straße zuwendet. Diese Felsformation ist eines der spektakulärsten Trachyd- und Kalkgebilde in der Anglona.
Ein großer Event ist die Prozession, die während der Heiligen Woche stattfindet und eine der interessantesten Osterfeiern auf ganz Sardinien ist. Sie beginnt am Ostermontag in der Kirche Santa Maria. Diese Zeremonie des „Lunissanti“ geht wahrscheinlich auf das XI. Jahrhundert zurück und wurde von den Benedektiner Mönchen der nahegelegenen Basilika von Tergu eingeführt.

Urlaub Sardinien 2017